Tattoo Entfernung mit Pico-Laser in Hamburg
Um ein unerwünschtes Tattoo wieder loszuwerden, ist die Entfernung mittels Pico-Laser die effizienteste und hautschonendste Methode. Wir freuen uns darauf, Ihnen die Möglichkeit zu geben, sich mit Ihrer Haut wieder rundum wohlzufühlen!
Wichtige Fakten zur Tattoo-Laserbehandlung im Überblick
- Technologie
- Pikosekundenlaser (Nd:YAG)
- Preis pro Behandlung
- ab 105 € pro Sitzung (abhängig von Größe/Farbe/Komplexität)
- Behandlungsdauer
- max. 30 Minuten
- Anzahl Behandlungen
- durchschnittlich 6-8 Sitzungen (in einigen Fällen jedoch auch weniger oder mehr)
- Abstand zwischen Behandlungen
- mind. 8 Wochen
- Schmerzreduktion
- Kühlung, auf Wunsch Betäubungssalbe
- Nachsorge
- 5 - 7 Tage Panthenol
- Jahreszeit
- ganzjährig
- Gesellschaftsfähig
- sofort (jedoch Schwellung und Rötung)
- Sport-/Saunaverzicht
- 3 - 7 Tage
- Wichtig
- Während des gesamten Behandlungszeitraums muss das behandelte Areal vor Sonne geschützt werden.
Das risikoärmste, hautschonendste und mit Abstand am häufigsten angewandte Verfahren ist die Entfernung mittels Laser. Der Goldstandard ist hierbei der von uns eingesetzte Pico-Laser.
* Unbearbeitete Originalbilder. Ergebnisse variieren individuell und sind von zahlreichen Faktoren abhängig.
Ablauf der Tattoo Entfernung
1. Beratungsgespräch
Zunächst erfolgt eine unverbindliche Beratung. Ihre Haut und die zu entfernende Tätowierung werden untersucht. Sie werden detailliert über den Ablauf und die Kosten der Behandlung sowie über potenzielle Risiken und Begleitreaktionen informiert.
Sofern Sie bereits im Anschluss an die Beratung eine Behandlung wünschen sollten, teilen Sie uns dies gerne bereits bei der Buchung mit.
2. Terminvereinbarung
Sofern Sie sich für eine Behandlung in unserer Praxis entscheiden, vereinbaren wir entweder direkt im Anschluss an die Beratung Ihren ersten Behandlungstermin oder Sie buchen Ihren Behandlungstermin bequem online über unsere Buchungsplattform.
Sollte kein passender Termin für Sie verfügbar sein oder weitere Fragen auftreten, können Sie uns gerne über Whatsapp, Instagram oder E-Mail kontaktieren. Wir finden dann gemeinsam eine Lösung.
3. Behandlung
Auf Wunsch wird vor der Laserbehandlung eine Betäubungscreme aufgetragen. Nach einer Einwirkzeit von 20-30 Minuten nehmen Sie auf der Behandlungsliege Platz. Das Hautareal wird desinfiziert. Ihre Augen werden mit einer Brille vor der Laserstrahlung geschützt. Die Leistungseinstellungen am Laser werden individuell angepasst.
Anschließend beginnt die eigentliche Laserbehandlung. Dabei werden Sie ein Zwicken sowie Wärmegefühl wahrnehmen. Muttermale werden sorgfältig ausgespart. Die Behandlung dauert nur wenige Minuten und ist abhängig von der Größe sowie der Farbgebung des Tattoos. Um die Behandlung so schonend und angenehm wie möglich zu gestalten, wird während der Laserbehandlung das Hautareal durch einen Luftstrom gekühlt. Zuletzt wird auf das behandelte Areal noch eine panthenolhaltige Salbe aufgetragen und ein Pflasterverband angelegt.
4. Nachsorge
Circa 24 Stunden nach der Behandlung können Sie den Pflasterverband entfernen. Das behandelte Hautareal sollten Sie weitere 5-7 Tage einmal täglich mit einer panthenolhaltigen Salbe eincremen. Nach der Behandlung sollten Sie für weitere 3-7 Tage auf Sport und Sauna verzichten.
Besonders entscheidend für das Endergebnis ist, dass das behandelte Hautareal über den gesamten Behandlungszeitraum vor Sonneneinstrahlung geschützt wird. Sollten Sie im Rahmen der Nachbehandlung unsicher sein oder Fragen haben, melden Sie sich bei uns. Wir helfen Ihnen gerne weiter. Der nächste Behandlungstermin sollte frühestens nach 8 Wochen stattfinden.
Vorteile der Pico-Laser-Behandlung
Zur Entfernung von Tattoos arbeiten wir in der Laserpraxis Winterhude mit moderner Pikosekundenlaser-Technologie. Der Laser gibt ultrakurze und sehr energiereiche Lichtimpulse zielgerichtet auf das Tattoo-Pigment ab. Durch diese Lichtimpulse entstehen in der Haut Druckwellen, die gezielt die Farbpigmente zerteilen. Dabei wird die Hautoberfläche nicht verletzt. Die zerkleinerten Tattoo-Partikel werden von Zellen in der Haut aufgenommen und über das Lymphsystem abtransportiert.
Die kurze Pulsdauer des Pico-Lasers führt dabei zu einer geringeren Hitzeentwicklung, als dies bei herkömmlichen Nanosekundenlasern der Fall ist. Dadurch wird zum einen der empfundene Schmerz drastisch gesenkt und zum anderen das Risiko für hitzeinduzierte Begleitreaktionen, wie Verbrennungen und Pigmentierungsstörungen, deutlich reduziert. Durch die nachweislich effizientere Zerkleinerung der Farbpigmente fällt es den Zellen in der Haut deutlich leichter, die Partikel aufzunehmen und abzutransportieren. Dementsprechend sind insgesamt weniger Behandlungen bis zur Komplettentfernung notwendig.
Pigmentzerkleinerung herkömmlicher Laser (links) vs. Pikosekundenlaser (rechts)
Fragen und Antworten
Was kostet die Tattoo-Entfernung mit dem Pico-Laser?
Pauschale Preisangebote sind unseriös und nicht zulässig. Bei der Preisfestlegung sind wir an die Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) gebunden. Die Kosten orientieren sich an der Größe, der Farbgebung und Komplexität der zu entfernenden Tätowierung. Die Preise in unserer Praxis werden immer unter Berücksichtigung des individuellen Tattoos festgelegt. Die alleinige Preisfestlegung anhand der Größe des Tattoos ist in den meisten Fällen nicht sinnvoll, da z.B. ein reines Outline-Tattoo im Gegensatz zu einem vollständig pigmentierten Tattoo derselben Größe einen geringeren Aufwand benötigt. Die Kosten der Behandlung beginnen ab 105 € pro Sitzung. Darin sind die Kosten für Beratung, schmerzreduzierende Behandlung (Kühlung, ggf. Betäuungscreme), die Laserbehandlung sowie Pflegeprodukte für die Nachbehandlung enthalten. Bitte beachten Sie, dass die Kosten pro Behandlungssitzung anfallen. Wie viele Sitzungen zur Tattoo-Entfernung notwendig sind, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Die genauen Kosten werden beim Erstgespräch festgelegt.
Gemäß unserer Berufsordnung sind wir verpflichtet, das Erstgespräch als ärztliche Leistung mit 20 € (nach GOÄ) in Rechnung zu stellen. Im Falle einer sich unmittelbar anschließenden Behandlung werden die Kosten verrechnet.
Bitte beachten Sie, dass Sie die Kosten für die Behandlungen selbst tragen. Eine Erstattung durch die Krankenkassen ist nicht möglich.
Kann das Tattoo komplett entfernt werden?
Das Ziel, das Tattoo vollständig und rückstandslos zu entfernen, wird beim Großteil der Patienten erreicht. Nichtsdestotrotz kann es im Einzelfall sein, dass sich vereinzelt kleine Reste ("Schleier") tief in der Haut als therapieresistent erweisen und in der Haut verbleiben. Je größer und komplexer bzw. auch je vernarbter ein Tattoo ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein kleiner Schleier übrig bleiben kann.
Die Pikosekundenlaser-Technologie ermöglicht es, Tattoos wesentlich besser zu entfernen. Vor allem anspruchsvolle Farben wie Rot, die bisher kaum zu behandeln waren, sprechen deutlich besser auf die Behandlung an. Farben wie Gelb, Blau oder Weiß sind in der Entfernung immer noch schwierig und können in vielen Fällen nicht zu 100 % beseitigt werden. Das Ergebnis ist von zahlreichen Faktoren wie Hauttyp, Farbe, Tiefe, Pigmentdichte sowie der Lage des Tattoos am Körper abhängig. Auch die Einhaltung der Nachsorgeempfehlungen, insbesondere der konsequente Sonnenschutz sowie die Pflege mit panthenolhaltiger Salbe, beeinflussen das Behandlungsergebnis.
Können auch farbige Tattoos entfernt werden?
Die Nutzung der Pikosekundenlaser-Technologie ist der Goldstandard, auch für die Entfernung von farbigen Tattoos. Der verwendete Laser ist außerordentlich gut für die Entfernung von farbigen Pigmenten geeignet. Dennoch ist es mitunter schwierig, vor allem Farben wie Grün und Blau vollständig zu entfernen. Helle Farbpigmente, wie Gelb und Weiß lassen sich nur sehr schwer bis gar nicht mittels Laser entfernen, da diese einen Großteil des Laserlichts reflektieren.
Ist die Tattoo-Entfernung schmerzhaft?
Im Vergleich zu herkömmlichen Lasern ist der von uns verwendete high-end Laser deutlich schmerzärmer. Eine spezielle medizinische Kaltluftkühlung während der Laserbehandlung sorgt für eine zusätzliche Schmerzreduktion. Auf Wunsch kann vor der Behandlung eine betäubende Salbe aufgetragen werden (Einwirkzeit ca. 20-30 Minuten).
Welche Begleitreaktionen können auftreten?
Die Lasertherapie ist die effektivste und schonendste Methode zur Entfernung von Tätowierungen. Auch bei sachgerechter Anwendung eines medizinischen Lasers kommt es zu Begleitreaktionen. Größtenteils sind diese unabhängig von der Durchführung und treten dementsprechend auch bei vollständig korrekter Laseranwendung auf. In der Regel sind die Begleiterscheinungen vorübergehend. Als eine mögliche Reaktion auf die Behandlung treten insbesondere Whitening, kleine, punktförmige Einblutungen sowie Schwellungen und Rötungen und. Auch eine Kruste und/oder kleine Blasen können sich im behandelten Areal bilden.
Whitening
Darunter versteht man die Weißfärbung der Haut unmittelbar nach Applikation des Laserimpulses. Das Whitening ist ein gewünschter Effekt und zeigt die korrekte Wirkung des Laserstrahls an. Der Whitening-Effekt verblasst nach circa 10-30 Minuten.
Pinpoint Bleeding
Nachdem das Whitening nach und nach verschwindet, können kleine, punktförmige Hauteinblutungen sichtbar werden. Dabei handelt es sich nicht um eine oberflächliche Verletzung der Haut, sondern um eine kleine Einblutung in die tieferliegenden Hautschichten. Die Hauteinblutungen stellen keinen Behandlungsfehler dar, sondern resultieren aus den hohen Energieimpulsen, die der Laser in die Haut appliziert. Die Hauteinblutungen heilen folgenlos ab.
Rötung und Schwellung
Rötungen und Schwellungen treten nach jeder Laserbehandlung auf. Sie sind ein Merkmal der eingebrachten Energie durch den Laser und bezeugen die Wirksamkeit der Behandlung. Innerhalb weniger Stunden bis hin zu wenigen Tagen klingt diese Begleitreaktion ab. Um die Schwellung zu reduzieren, empfiehlt es sich, das Hautareal unmittelbar nach der Laserbehandlung zu kühlen und einige Tage auf Sport sowie Saunabesuche zu verzichten.
Bläschen/Krusten
Insbesondere die Verwendung von hohen Energiedichten kann dazu führen, dass sich Bläschen und Krusten bilden. Diese heilen in der Regel folgenlos ab. Es handelt sich hierbei nicht um "Brandblasen".
Um die Wundheilung zu beschleunigen, empfehlen wir dexpanthenolhaltige Wundsalbe. Vermeiden Sie unbedingt die Manipulation (Kratzen) an der betroffenen Stelle und halten Sie diese sauber, damit keine Infektion entstehen kann und eine Narbenbildung verhindert wird.
Welche Nebenwirkungen können auftreten?
Durch die Laserbehandlung können in seltenen Fällen vorübergehende oder dauerhafte Nebenwirkungen verursacht werden. Hierzu zählen Hypopigmentierungen, Hyperpigmentierungen, Farbveränderungen, Narbenbildung und Infektionen.
Hypopigmentierung
Unter Umständen kann es durch die Laserbehandlung zu einer Aufhellung der Haut durch den Verlust von Pigmenten kommen. Diese Nebenwirkung tritt vor allem bei der Verwendung von kurzwelligen Lasern (z.B. 532 nm – u.a. für rote Pigmente) auf, da diese Wellenlänge auch vom Hautpigment Melanin absorbiert werden kann. Insbesondere dunklere Hauttypen oder vorgebräunte Haut sind von dieser Nebenwirkung prozentual häufiger betroffen. Hier kann sich nach Abschluss der Behandlung ein „Negativbild“ der Tätowierung auf der Haut abzeichnen. In einer Vielzahl der Fälle bilden sich die Hypopigmentierungen nach 6-12 Monaten von allein zurück. Bitte verzichten Sie daher 4 Wochen vor der ersten Behandlung und während der gesamten Behandlung auf Sonnenbäder.
Hyperpigmentierung
Seltener als bei der Hypopigmentierung tritt an der behandelten Hautstelle eine vermehrte Pigmentierung (Hyperpigmentierung) auf. Dies kommt vor allem bei unzureichendem Sonnenschutz vor. Auch diese Nebenwirkung bildet sich in den meisten Fällen von selbst wieder zurück.
Farbveränderung
Insbesondere mehrfarbige Tätowierungen stellen mitunter eine Herausforderung dar. So sprechen nicht alle Farben gleich gut auf die Laserbehandlung an. Schwarz oder Braun sowie Schattierungen lassen sich in der Regel sehr gut entfernen, helle oder sehr grelle Farben, wie z.B. Gelb, Grün oder Blau lassen sich schwieriger vollständig entfernen. Zudem kann ein sogenannter Farbumschlag auftreten. Häufig ist beispielsweise ein Farbumschlag von Rot zu Braun. Die neu entstandene Farbe wird entsprechend weiterbehandelt. In sehr seltenen Fällen können Farbumschläge entstehen, welche sich schlechter entfernen lassen.
Narbenbildung
Häufig sind bereits durch das Stechen der Tätowierung kleinste Narben entstanden, welche unter dem Tattoo-Pigment nicht sichtbar sind. Das Aufhellen der Pigmente durch die Laserbehandlung kann diese Narben zum Vorschein bringen. Durch die Laserbehandlung selbst entstehen in der Regel keine Narben. Das Risiko für eine Narbenbildung steigt, wenn falsche Einstellungen am Laser vorgenommen wurden oder ein minderwertiger Laser zum Einsatz kommt. Daher sollten Sie darauf achten, dass Sie vor Ihrer Tattoo-Entfernung von einem fachkundigen Arzt beraten werden und die Praxis mit modernsten Lasergeräten (Pico-Laser) ausgestattet ist.
Infektionen
Grundsätzlich wird die oberste Hautschicht durch die Laserbehandlung nicht verletzt. Kommt es zur Bildung von Bläschen und Krusten und wird an der Haut manipuliert (Kratzen) steigt das Risiko für Infektionen und Narbenbildung. Für ein ideales Ergebnis halten Sie sich bitte gewissenhaft an die Nachsorge-Empfehlungen.
Was muss ich vor der Behandlung beachten?
Um ein optimales Ergebnis zu erzielen, sollten Sie bereits 4 Wochen vor der ersten Laserbehandlung und bis 4 Wochen nach der letzten Behandlung das behandelte Areal durch Abdeckung vor Sonnenstrahlung schützen. Die Bräunung erhöht das Risiko von Pigmentverschiebungen (helle oder dunkle Stellen). Dennoch können Sie sich auch im Sommer behandeln lassen, wenn Sie die tätowierte Stelle vor Sonne schützen z.B. mittels Kleidung oder Pflaster abdecken. Zudem sollte beachtet werden, dass bestimmte Medikamente, die die Lichtempfindlichkeit steigern (z.B. Johanniskraut), nicht eingenommen werden dürfen. Entsprechende Medikamente fragen wir vor der Behandlung im Aufklärungsgespräch ab.
Was muss ich nach der Behandlung beachten?
Um eine schnellere Abheilung zu erzielen, profitieren oberflächliche Hautwunden von einer geeigneten Nachsorge. Nach circa 12-24 Stunden können Sie den Pflasterverband entfernen. Insbesondere in der Frühphase der Wundheilung (Tag 1-7) kommt es zu einer nachweislich besseren Wundheilung, wenn das behandelte Areal 1x täglich mit einer dexpanthenolhaltigen Salbe eingecremt wird. Duschen Sie wie gewohnt, verzichten Sie jedoch auf ein Vollbad. Trinken Sie mindestens zwei Liter Flüssigkeit täglich, um den Abtransport der Farbe zu unterstützen. Zudem sollten sie für 3-7 Tage auf Sauna-, Schwimmbadbesuche und körperlich belastenden Sport verzichten. Um Infektionen zu vermeiden, empfiehlt es sich, unnötige Manipulation (Kratzen) sowie Reibung auf der gelaserten Stelle zu vermeiden. Um ein optimales Ergebnis zu erzielen, muss das behandelte Areal durch Sonnencreme (LSF 30 oder höher) und/oder durch Abdeckung vor UV-Strahlung geschützt werden.
Wie viele Behandlungen/Sitzungen werden benötigt?
Diese Frage lässt sich leider nicht pauschal beantworten. Es gibt viele verschiedene Faktoren, die sich auf die Behandlungsdauer auswirken:
Lage des Tattoos am Körper:
Der Lymphabfluss am Hals ist deutlich besser als an Hand oder Fuß, daher werden beispielsweise für Tattoos am Hals weniger Sitzungen benötigt
Profi- oder Laientattoo:
Laientattoos benötigen oft weniger Behandlungen
Tattoofarbe: schwarz lässt sich grundsätzlich am Besten entfernen
Pigmentdichte
Einbringungstiefe
Absorptionsverhalten des Tattoopigmentes
...
Der Laser zerkleinert die Farbpigmente so weit, dass diese vom Körper abgetragen werden können. In den Wochen nach der Behandlung wird das Pigment vom Körper abgebaut und das Tattoo verblasst. Die Anzahl der Sitzungen, selbst bei ähnlichen Tattoos, ist individuell sehr unterschiedlich.
Wie lange muss ich zwischen den einzelnen Sitzungen abwarten?
In der Regel ist die Haut wenige Tage nach der Laserbehandlung verheilt. Dennoch kann nicht unmittelbar im Anschluss eine weitere Behandlung durchgeführt werden, da der Körper ausreichend Zeit benötigt, um die zerkleinerten Tattoo-Pigmente abzutransportieren. Zwischen den Sitzungen sollten 8 Wochen vergehen, damit die Pigmente ausreichend vom Körper abgetragen werden können. Erst danach kann der Laser die darunterliegenden Farbpigmente erreichen. Würde man den Zeitraum zwischen den Behandlungen verkürzen, würden Sie unnötig viele Behandlungen bezahlen, da die Pigmente von der vorherigen Sitzung noch nicht vollständig abgetragen ist. Wissenschaftliche Untersuchungen haben erwiesen, dass Behandlungen in kürzeren Zeitabständen nicht dazu führen, dass das Tattoo schneller entfernt wird.
Kann ein frisch gestochenes Tattoo direkt wieder entfernt werden?
Ja, bereits kurz nach dem Stechen kann eine Tätowierung wieder entfernt werden. Die erste Laserbehandlung findet idealerweise statt, bevor die Haut die Farbpigmente des Tattoos komplett umschlossen hat.
Wann kann ich nach der Tattoo-Entfernung wieder tätowiert werden?
Nach der letzten Laserbehandlung sollte die behandelte Haut vollständig verheilt sein, bevor ein neues Tattoo gestochen wird. Dies kann je nach Größe, Tiefe und Farbe des alten Tattoos und der individuellen Wundheilung unterschiedlich lange dauern. Üblicherweise wird empfohlen, nach der letzten Laserbehandlung mindestens 6 Monate zu warten, bis die Haut an dieser Stelle erneut tätowiert wird.
Bitte beachten Sie, dass die gelaserte Haut empfindlicher als gewohnt auf das Tätowieren reagieren kann. Unter Umständen können Juckreiz oder kleinere Blutungen während des Tätowier-Vorgangs auftreten. Im Einzelfall kann es schwieriger sein, dass neue Tattoo gleichmäßig zu färben, da die Pigmentierung der behandelten Haut beeinträchtigt sein kann.
Wie lange dauert es, bis die Haut nach einer Sitzung verheilt ist?
Im Durchschnitt benötigt die Haut nach einer Behandlung circa 7 Tage, um sich vollständig zu erholen. In dieser Zeit kann die behandelte Stelle rot, geschwollen und empfindlich sein. Schmerzen, Juckreiz, Blasenbildung oder Wundschorf können auftreten. Es ist wichtig, dass die behandelte Haut nach jeder Sitzung vor Sonne geschützt und mit dexpanthenolhaltiger Creme gepflegt wird, um die Heilung zu beschleunigen und um Komplikationen zu vermeiden. Die individuelle Dauer der Heilung hängt von verschiedenen Faktoren wie beispielsweise der Größe, Tiefe und Farbgebung des Tattoos sowie Vorerkrankungen ab.
Welche Laser werden für die Tattoo-Entfernung verwendet?
Die deutsche dermatologische Lasergesellschaft empfiehlt die Verwendung von Pikosekundenlasern für die Entfernung von Tätowierungen. Aufgrund der geringeren Schmerzintensität, der niedrigeren Rate an Nebenwirkungen und Begleitreaktionen sowie der hohen Effizienz sind diese zu bevorzugen. Um das gewünschte Ergebnis zu erzielen, werden mit dem Pico-Laser insgesamt weniger Behandlungen benötigt.
Grundsätzlich können auch Nanosekundenlaser (Nd:YAG), Rubin-Laser, Alexandrit-Laser und Farbstofflaser für Tattooentfernungen verwendet werden.
Kann ein Tattoo auch mit anderen Behandlungsmethoden entfernt werden?
Das risikoärmste, hautschonendste und mit Abstand am häufigsten angewandte Verfahren ist die Entfernung mittels Laser. Der Goldstandard ist hierbei der Pikosekundenlaser. Alternative Verfahren wie etwa das Abschleifen der Haut oder Milchsäure-Therapien sind außerordentlich hautbelastend sowie mit Narbenbildung und einem hohen Infektionsrisiko verbunden und nicht zu empfehlen.
Kann ich im Sommer mit der Tattoo-Entfernung beginnen?
Eine Behandlung im Sommer ist ohne Probleme möglich, sofern die behandelte Stelle konsequent vor Sonnenlicht geschützt wird. Ein optimaler Schutz wird durch Kleidung oder Abdecken mittels Pflaster sowie Sonnencreme (LSF 30 oder höher) erreicht. In den meisten Fällen dauert die Komplett-Entfernung eines Tattoos mindestens ein Jahr. Daher werden Sie höchstwahrscheinlich ohnehin einen Sommer in Behandlung sein, egal wann Sie mit der Entfernung beginnen.
Wann darf ich nicht behandelt werden?
Derzeit gibt es keine wissenschaftlichen Studien dazu, ob die Tattoo-Entfernung in der Schwangerschaft und Stillzeit dem Baby schadet. Vorsorglich raten wir allen Frauen, mit der Tattoo-Entfernung bis nach der Schwangerschaft und Stillzeit zu warten.
Kam es bereits im Rahmen der Tätowierung zu allergischen Reaktionen auf das Tattoo-Pigment, raten wir Ihnen von einer Tattoo-Entfernung ab.
Im Rahmen des ärztlichen Beratungsgesprächs befragen wir Sie gezielt zu Ihrem Gesundheitszustand. Sofern besondere dermatologische Erkrankungen vorliegen oder spezielle Medikamente eingenommen werden, die auf Lichteinstrahlung oder Hautreizung reagieren, führen wir an einem kleinen Hautareal eine Probebehandlung durch. Nach 48-72 Stunden beurteilen wir die Hautreaktion. Sofern keine problematischen Reaktionen auftreten, kann mit der Lasertherapie begonnen werden.
Auch Erkrankungen wie Epilepsie oder Erkrankungen mit gesteigerter Blutungsneigung können unter Umständen dazu führen, dass die Laserbehandlung nicht durchgeführt werden kann. Wir beraten Sie dazu ausführlich.
Kann ich einen Geschenkgutschein erwerben?
Auf Wunsch erstellen wir Ihnen einen Geschenkgutschein für die Tattoo Entfernung. Bei Interesse kontaktieren Sie uns gerne via Whatsapp, Telefon, E-Mail oder Instagram.
Weitere Informationen
Sofern wir Ihre individuelle Frage nicht beantwortet haben, wenden Sie sich bitte direkt über WhatsApp, Instagram oder dem Kontaktformular an uns. Wir helfen Ihnen gerne weiter!
Weitere Informationen rund um die Tattooentfernung finden Sie auch hier.
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